Allgemein: Wann buche ich am besten meinen Hochzeitsfotograf?

der richtige Hochzeitsfotograf für die eigene Hochzeit

Dieser Blog Artikel handelt einmal nicht von meinen Bildern als Hochzeitsfotograf.
Er beschäftigt sich mitFragen die viele meiner Brautpaare bei der Planung umtreibt.

Es ist die Vorbereitungszeit vor dem großen Tag: Der Antrag ist gemacht, man hat sich verlobt und man plant eine gemeinsame Zukunft.
Genau um diese Planung der gemeinsamen Zukunft dreht sich auch dieser kleine Blog Artikeln. Auslöser dafür war eine Unterhaltung zwischen einer jungen Frau und mir.

Sie selbst ist nun frisch verlobt, die Hochzeit planen Sie für das kommende Jahr.
In unserem Gespräch stellte sie mir eine Frage, die mich etwas nachdenken ließ: Ist sie mit der Anfrage für mich als Hochzeitsfotograf zu früh? Es sind ja immerhin mehr als zwölf Monate.
Nun, vorweg sei gesagt, dass ich kein Patentrezept habe. Allerdings versuche ich mal das Ganze aus Sicht eines Hochzeitsfotografen mit mehreren Jahren Erfahrung zu betrachten.
Viele der Örtlichkeiten, die ich als Fotograf besuche, werden zwischen zwölf und 24 Monaten vor der Trauung gebucht. Auch z.B. bei einer Band, die schon etwas länger im Geschäft ist und sich einen Ruf erarbeitet hat, erfolgt die Anfrage meist viele Monate im Vorfeld. Ähnlich wie bei mir, kann sie nämlich maximal nur einen Termin an einem Tag ausführen.
Da ich mich voll und ganz auf meine Hochzeitskunden einlassen möchte, plane ich pro Tag nur eine einzige Hochzeit. Selbst an Wochenenden mache ich nur eine Hochzeit, um mich voll und ganz meinem Brautpaar zu widmen.
Es gibt zwar Kollegen, die mehrere Hochzeiten an einem Tag durchführen, hierbei handelt es sich aber meist nur um kurze Begleitungen von zwei bis 3 Stunden. Da ich mich allerdings auf Hochzeits-Reportagen von 8 Stunden und mehr spezialisiert habe, kommt so etwas für mich nicht in Frage.

Berufung, nicht einfach nur Beruf

Ich möchte als Hochzeitsfotograf nicht nur ein Dienstleister sein, der nach getaner Arbeit pünktlich verschwindet und pünktlich zum Arbeitsbeginn bei der nächsten erscheint. Wer schon einmal eine Hochzeit miterlebt hat weiß, die Zeitpläne sind selten konkret einzuhalten.
Es gibt immer wieder Verschiebungen sowohl nach vorne, als auch nach hinten, so dass eine Planung kaum mehr als ein zeitliches Gerüst darstellt.
Wenn ich an einem Tag mehrere Feierlichkeiten bedienen müsste, käme ich unweigerlich bei der ersten, spätestens der zweiten in Zeitnot. Die Paare an sich würden darunter leiden, das ist absolut nicht in meinem Interesse!
Dies widerspricht meiner Leidenschaft, einen Hochzeitstag zusammen mit dem Brautpaar zu erleben und diesen für das Brautpaar in Bildern festzuhalten, ohne dabei gehetzt ständig auf die Uhr schauen zu müssen.
Einerseits klingen zwölf Monate oder gar eineinhalb Jahre wie eine lange Zeit.

Gute Vorbereitung ist alles

Die Planungsphase einer Hochzeit vergeht wie im Flug. An einem Tag arbeitet man noch an der Gästeliste, der Tischdeko und dem Menü, dann kommt der Jahresurlaub und diverse Verpflichtungen im privaten und beruflichen Umfeld.
Ruckzuck vergehen die Wochen. Die “Save the Date” – oder gar Einladungskarten müssen rechtzeitig verschickt werden, vorher natürlich erst einmal entworfen, gedruckt und bereitgestellt werden. Möchte man für diese zum Beispiel die Bilder eines Engagement-Shootings ( hinter diesem Link findet ihr die Bilder) benutzen, so muss auch dies im Vorfeld durchgeführt werden. Gemeinsame Termine müssen gefunden werden, das Wetter muss passen… Ihr seht also es spielen viele Faktoren eine Rolle. Bevor man sich versieht ist das geplante Zeitfenster schon halbiert.Spätestens im Herbst, wenn die Baggersee-Zeit vorbei ist, hier in der Region die pfälzischen Weinfeste dem Ende zu gehen und die Abende immer länger werden, beginnt die große Planungsphase.
Man hat etwas mehr Zeit sich intensiv mit den Dingen zu beschäftigen, es ist die Zeit in der  die meisten Anfragen kommen.
Einige Nachzügler fragen noch im Januar beziehungsweise Februar des jeweiligen Jahres kurzfristig nach Terminen. Je nach Art des Datums, ob es unter der Woche ist oder am Wochenende, sind diese allerdings oft schon vergriffen.
Und damit schließt sich schon fast wieder der Kreis. Sind die Fotografen, die Band, die Örtlichkeiten nämlich vergriffen bleibt nur noch die Suche nach einer Alternative. Und hier beginnt das Spiel von neuem.
Um sich selbst das Ganze nicht allzu schwer zu machen, empfiehlt es sich daher ruhig etwas mehr Vorlauf einzuplanen.
Ich hoffe, diese kleine Ausführung konnte Euch bei Euren Hochzeitsvorbereitungen etwas helfen.
Egal wo, wann und wie ihr heiratet, ich wünsche Euch auf Eurem gemeinsamen Lebensweg alles Gute!